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Magisches Mae Hong Son

Ich lasse den Blick über das weite Tal schweifen, das vor meinen Augen von der 500 Meter langen Brücke aus Bambus wie in zwei Teile geteilt wird. Mystisch liegen Nebelschwaden über dem geschnittenen Reis und der Baumreihe, die den Fluss säumt. Eigentlich wollte ich hier den Sonnenaufgang fotografieren, aber der Nebel hat einen so besonderen Reiz, dass ich die Sonnenstrahlen gar nicht misse, die ihren Weg nicht durch die dicke Nebel- und Wolkendecke finden.

Nakhon Si Thammarat: auf Entdeckungsreise im unberührten Süden Thailands

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es klingt zu schön, um wahr zu sein: menschenleere Sandstrände, imposante Tropfsteinhöhlen und türkisblaues Wasser, in dem sich rosafarbene Delfine tummeln. „Wunschvorstellung“, denken wir uns, als unser Boot von Koh Samui kommend im Hafen von Surat Thani am Festland Thailands anlegt. Mal wieder einer dieser vermeintlichen Insider-Tipps, an denen nichts dran ist. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Wir würden irren.  Und wie wir irren würden. Wir würden vollkommen danebenliegen. Nach drei Tagen in der Provinz Nakhon Si Thammarat können wir festhalten: Wenn eine Region in ganz Thailand den Zusatz „Geheimtipp“ verdient, dann kann es nur diese hier im Süden des Landes sein.

Provinz im Dornröschenschlaf

Morgendämmerung. Langsam verdrängen die ersten Sonnenstrahlen den Frühnebel. Sehr früh, so zwischen fünf und sechs Uhr, schreiten die ersten Mönche andächtig durch die Straßen Chiang Khans. Die Bewohner und vereinzelte Touristen knien am Straßenrand und übergeben den Mönchen ihre Essensspenden. Stille, friedvolle Atmosphäre. Und dann dieses fantastische Licht. Was für ein Zauber! Die Szene spielt in der Region Loei – eine Provinz im Nordosten Thailands an der Grenze zu Laos, die auch unter Thailandfans noch als Geheimtipp gilt. Die Mönchsspeisungen finden unter anderem in dem kleinen Ort Chiang Khan statt. Anders als im Rest des Landes wird hier nur Klebereis gespendet. Das dazugehörige Essen bekommen die Mönche dann direkt im Tempel.