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Chantaburi - Stadt der Edelsteine

Es ist laut, wie auf einem Bazar. Ich stehe in einer engen Gasse und ringsherum beugen sich Menschen dichtgedrängt über kleine Schreibtische. An einem Tisch hört man sie aufatmen und staunen. An einem anderen ein paar ablehnende Gesten und Kopfschütteln. Überall wird diskutiert und verhandelt. Dort wo gerade keiner steht stechen die Objekte der Begierde direkt ins Auge. Sie funkeln rot, blau, pink und grün: Rubine, Saphire, Topase und Smaragde. Ich bin auf einem der geschäftigsten Edelsteinmärkte der Welt: dem Gem Market an der Si-Chan Road in Chantaburi.

Ban Nam Chiao - Ort des Friedens

In Ban Nam Chiao leben Buddhisten und Moslems seit Jahrhunderten friedlich zusammen. In jüngster Zeit setzen die Menschen hier außerdem auf den Ökotourismus und bringen damit ihre Lebensweise den Besuchern besonders nah. Der kleine Ort liegt inmitten von küstennahen Mangrovenwäldern und ist allein deswegen schon einen Besuch wert.

Grüner Elefantenkopf

Die bekannteste Insel der Region ist Ko Chang. Dabei gibt es im Ko Chang Marine National Park fast 50 Inseln! Viele davon unbewohnt. Manchen nennen Ko Chang auch Elefanteninsel. Denn mit ganz viel Fantasie hat die Insel die Form eines Elefantenkopfs. Eigentlich ein grüner Elefantenkopf, denn Ko Chang besteht fast nur aus Regenwald. Affen, Rotwild, über 60 Vogelarten und der exotische Frosch „Rana Koh Chang“ leben hier. In der Regenzeit kann man durch den Regenwald zu einem der Wasserfälle wandern (zum Beispiel Klong Plu, Than Mayom-Wasserfall  oder auch der Kiri Phet-Wasserfall mit insgesamt sieben Ebenen). Und dann rein ins Wasser! Super erfrischend ist das in den natürlichen Felsenbecken zu schwimmen. Aber Achtung in der Trockenzeit: Dann plätschern hier nur kleine Rinnsale!

Was macht Bambi am Strand?

Von Ko Mak kommt man mit dem Speedboot weiter nach Ko Kradat: Am Pier wartet ein roter Traktor auf die Gäste, der einmal quer über die Insel fährt. In dem Naturschutzgebiet gibt es nicht viel außer Palmen, ein paar Laubbäume und – Rehe! Wohin man schaut jede Menge Rehe... Die gaben der Mini-Insel bei Ko Mak auch ihren Spitznamen: Bambi Island. Eigentlich heißt das Reh-Paradies Ko Kradat und bietet sich super als Tagestour ab Ko Mak an. Aber das hat sich unter den Trat- Besuchern noch nicht so rumgesprochen. Also fährt man fast allein quer über die Insel auf diesem roten Traktor und landet am Ende an einem Naturstrand mit sehr schönen, großen Muscheln. Der perfekte Ort für ein Picknick – und wer auf frische Kokosnüsse steht, lässt sich vor Ort gleich eine der köstlichen Früchte knacken.